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Wartung und Instandhaltung von Spielgeräten

In diesem Beitrag erfahren Sie mehr zum Thema Wartung und Instandhaltung von Spielgeräten. Wir beleuchten die verschiedenen Konstruktionsarten und der damit verbundene, zu erwartende Wartungsaufwand. In der Folge geben wir nützliche Tipps, um die Lebensdauer ihrer Spielgeräte zu verlängern.

Inhalt:

  1. Was muss gewartet werden?
  2. Konstruktionsart und damit verbundener Wartungsaufwand.
  3. Tipps zur Verlängerung der Lebensdauer.
  4. Wie können Wartungskosten effektiv reduziert werden?

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1. Was muss gewartet werden?

Die europäische Spielgerätenorm EN 1176 schreibt vor, dass jeder Betreiber zur Wahrung der Betriebssicherheit der Spielgeräte in regelmäßigen Abständen Überprüfungen der Spielgeräte durchzuführen hat bzw. von Fachkräften durchführen lassen muss.

Die dabei festgestellten Mängel an den Spielgeräten müssen daraufhin repariert werden. Häufige durchzuführende Wartungs- und Instandhaltungstätigkeiten sind:

  • Schrauben nachziehen (speziell bei Geräten aus Holz)
  • Fehlende Schrauben-Abdeckungen erneuern
  • Risse und Absplitterungen in Hölzern auskitten bzw. verschleifen
  • Lager schmieren
  • Durchgescheuerte Schäkel bei Schaukeln erneuern
  • Losen Fallschutz auflockern, angleichen und wenn nötig auffüllen

Jeder Hersteller sollte dem Betreiber eine Auflistung der zu wartenden Elemente übergeben und bei Teilen, die einer speziellen Wartung unterzogen werden müssen, in den Begleitunterlagen des jeweiligen Geräts dies erklären und ein Intervall vorgeben.

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2. Konstruktionsart und damit verbundener Wartungsaufwand.

Die Materialien die zum Bau von Spielgeräten verwendet werden sind sehr vielfältig. Bei der Spielgeräte-Auswahl sollte Augenmerk darauf gelegt werden, da das Material und die Konstruktionsart den künftigen Wartungsaufwand und somit die Erhaltungskosten beeinflusst.

An erster Stelle muss hier das Grundmaterial, aus dem das Spielgerät bzw. das Gerüst gefertigt ist, beleuchtet werden. Neben offensichtlichen Unterschieden, wie z. B. dass Stahl haltbarer als Holz ist, gibt es doch noch einige Qualitätsunterschiede.

Soll es ein Holzspielgerät sein, so stellt sich die Frage nach der Holzart. Beliebt sind Hölzer mit sehr hoher natürlicher Dauerhaftigkeit wie Robinie oder Eiche, oder etwas günstigere Nadelholzarten. Hier ist Kiefern- oder Fichtenholz zu nennen, welche einen zusätzlichen Holzschutz benötigen. Oder auch dauerhafte Nadelhölzer wie etwa Lärche oder Douglasie.

Der Hauptvorteil von Holz als Material für Spielgeräte ist dessen Nachhaltigkeit. Holz ist als Werkstoff CO2 neutral und somit ökologisch wertvoller als andere Materialien. Darüber hinaus ist es ein Naturmaterial, ein lebender Werkstoff, mit dem Kinder gerne in Kontakt kommen. Nachteil von Holz ist, egal welches man einsetzt, dass es sich durch Witterungseinflüsse verändert. Daher sollte man je nach Wartungsaufwand den man treiben möchte die Holzart wählen. So entstehen etwa bei Holzern mit Kern mehr Risse als bei kerngetrennten, kernfreiem Holz oder Holzwerkstoffen wie Brettschichtholz. Diese Risse bedeuten Wartungsaufwand, da sie einerseits ein Sicherheitsrisiko darstellen, andererseits einen Folgeschaden durch eintretende Feuchtigkeit hervorrufen können.

Bei kesseldruckimprägnierten Hölzern sollten sie auf die Verarbeitungsqualität achten, wie sie etwa das RAL Gütezeichen oder das Austria Gütezeichen bescheinigen.

Müssen Spielgeräte höheren Anforderungen gerecht werden, dann sind auch Kunststoff- und Stahlkomponenten ein Thema. Dabei ist es ebenso wichtig, auf die Ausführung zu achten.

Stahl, welcher offen liegt oder für Hauptkonstruktionen verwendet wird, auch wenn dieser beschichtet ist, sollte immer feuerverzinkt oder in nichtrostender Qualität ausgeführt sein. Speziell bei Rohren ist dies wichtig, da im Inneren durch Sonneneinstrahlung Kondenswasser entsteht und diese sonst von innen zu rosten beginnen.

Bei Stahlkomponenten ist Edelstahl jene Ausführung, die am wenigsten Wartung benötigt, gleichzeitig aber auch die teuerste Ausführung. Bei anderen Stählen, die beschichtet sind, wird im Laufe der Zeit ein Ausbessern nötig sein, um Rost vorzubeugen.

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3. Tipps zur Verlängerung der Lebensdauer

Damit Ihre Spielgeräte lange nutzbar sind und möglichst wenig große Reparaturen über die Jahre nötig sind, gibt es von OBRA-Design an dieser Stelle ein paar Tipps:

  • Risse an horizontalen Holzbauteilen mit dauerelastischen Massen verschließen. Somit haben holzzerstörende Pilze keine Chance.
  • Mit Abdeckkappen die nach oben zeigende Senklöcher verschließen und beschädigte oder nicht mehr vorhandene Abdeckkappen erneuern.
  • Abgeplatzte Beschichtungen von Stahlelementen mit Kaltverzinkung oder geeigneten Lacken reparieren.
  • Losen Fallschutz, speziell Sand, Hackschnitzel und Rinde, nicht zu hoch schütten, so dass Holzstützen keinen dauernden Kontakt zum Fallschutzmaterial haben. Es entsteht sonst Staunässe, die zu Holzschäden führt.
  • Verschmutzungen auf Podesten regelmäßig entfernen. Hier sind speziell Geräte in Sandspielbereichen oder unter Laubbäumen zu beachten. Das liegenbleibende Material speichert speziell im Frühjahr und Herbst Feuchtigkeit und behindert die Abtrocknung der Holzbauteile.
  • Bei Verwendung von Sand oder Kies als Fallschutz Teile, die einer hohen Abnutzung unterliegen, vermeiden, wie z. B. GFK-Rutschen, Siebdruckplatten.

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4. Wie können Wartungskosten effektiv reduziert werden?

Die Tipps, die wir im vorherigen Abschnitt gegeben haben helfen dabei, teure Folgeschäden bestmöglich zu verhindern. Natürlich entstehen aber gerade durch diese Service-Tätigkeiten Kosten, wie durch Material und hauptsächlich durch das Personal. Und das nicht nur durch das eigentliche Reparieren, sondern auch schon durch die Administration, wenn Mängel erkannt, diese dokumentiert, Ersatzteile bestellt, und Reparaturen beauftragt werden. Das alles stellt Verwaltungsaufwand und somit Kosten dar.

Bei OBRA-Design haben wir aus diesem Grund ein hochwertiges Turmsystem entwickelt, mit dem die Wartungskosten auf ein Minimum reduziert werden können. OBRA DURAMO bietet durch den Einsatz hochwertiger Materialien, die sich in der Verwendung im Außenbereich als extrem dauerhaft erwiesen haben eine 30 % längere Lebensdauer als im Vergleich zu herkömmlichen Spielgeräten aus Holz. Dafür gibt es 15 Jahre Garantie!button broschuere duramo

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