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Kinder in Bewegung – so macht Schule Spaß!

Wir haben recherchiert und im nachfolgenden Beitrag zusammengefasst, was zu beachten ist, damit die Gestaltung von Schulfreiräumen optimal gelingt.

Die Gestaltung von Schulfreiräumen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Einerseits liegt dies am forcierten Ausbau der schulischen Ganztagesbetreuung in Österreich und vielen anderen europäischen Ländern, wodurch allein durch die längeren Verweilzeiten an den Schulstandorten größerer Bedarf an abwechslungsreichen körperlichen Aktivitätsmöglichkeiten entsteht. Andererseits wird die zunehmende Bewegungsarmut vieler Kinder und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken mittlerweile von Pädagogen, Eltern und der Politik erkannt und der Versuch unternommen, dem mit guter Schulfreiraumgestaltung entgegenzuwirken.
Ein weiterer Aspekt, warum Schulfreiräume speziell für Ganztagesschulen sehr wichtig sind, ist der Begriff des „Informellen Lernens“ in der freien Zeit, also des Lernens voneinander, Aufbau von Beziehungen, Abstecken von Regeln des Zusammenlebens etc. (vgl. Derecik, Praxisbuch Schulfreiraum, 2015, Kap. 1.2).

Richtige Planung

Es macht also Sinn, in die Gestaltung eines Schulfreiraums entsprechend Zeit und Mittel zu investieren. Zu empfehlen ist die Durchführung einer professionellen Planung unter Beiziehung von Spielraumplanern die auch über pädagogisches Wissen verfügen. Auch die künftigen Nutzer, dei Kinder also, sollten in einem partizipativen Prozess in die Planung miteinbezogen werden. Grundsätzlich sollte die zur Verfügung stehende Fläche in Ruhe- und Bewegungsräume untergliedert werden, um den unterschiedlichen Bedürfnissen verschiedener Altersgruppen sowie Jungen und Mädchen gerecht zu werden.

kinder schule

Freiflächen, Sportflächen, Spielflächen

Bei den Bewegungsräumen ist es zunächst sinnvoll, ausreichend unverbaute Freiflächen anzubieten, auf denen nach Herzenslust herumgetobt werden kann und die Raum für selbstbestimmte Aktivitäten bieten. Gleichermaßen sollten bewegungsfördernde Objekte und Geräte angeboten werden. Hier ist zunächst zwischen (Trend-) Sportgeräten und Spielgeräten zu unterscheiden. Unter Ersteren versteht man z. B. klassische Einrichtungen wie Fußballtore, Tischtennistische, Basketball- und Volleyballplätze, aber auch Trendsportelemente für Bouldern, Slacklinen etc. Bei beschränkten Platzverhältnissen kann die Errichtungen eines Multisportfeldes sinnvoll sein, in dem üblicherweise sämtliche Ballsportarten kombiniert werden können. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass möglichst keine Nutzerkonflikte entstehen, indem man beispielsweise die Möglichkeit schafft, in Querrichtung gleichzeitig 2 Gruppen spielen lassen zu können, indem man z. B. Basketballanlagen und/oder mehrere kleine Fussballtore an den Längsseiten anordnet. Auch an Ruhe- und Beobachtungsorte an der Anlage sollte gedacht werden, z. B. durch die Anordnung von Sitzmöbeln oder Tribünen.

POLYSPORT 2016 BD 57

Spielgeräteauswahl

Bei den Spielgeräten ist es oft schwer, aus dem großen Angebot am Markt das Richtige herauszufinden, vor allem auch dann, wenn es gilt, eine zahlenmäßig große und altersmäßig heterogene Schülergruppe zufrieden zu stellen. Gut bewährt haben sich Kletterwälder und Kletterdschungel wo Hölzer auf scheinbar zufällige, naturnah anmutende Weise angeordnet und mit spannenden Aufstiegen, Seilen, Netzen etc. kombiniert werden. Diese sind gleichermaßen für Volksschulkinder wie auch für Mittelschüler interessant.

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Sehr gut funktionieren auch vielseitige Balancier- bzw. Motorikanlagen. Hier bietet OBRA mit dem System "TriMo" eine besonders anspruchsvolle Motorik-Anlage für Kinder ab 10 Jahren. OBRA TriMo bietet viel Herausforderung bei denen Geschicklichkeit und Konzentration gefordert sind. Der modulare Aufbau ermöglicht zudem eine absolut individuelle Parcour-Gestaltung.

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Bei der Spielgeräte-Auswahl sollte man auch auf zeitlose Klassiker wie Schaukeln, Recks, Rutschen nicht vergessen. Für Volksschüler sind auch noch Sand- und Wasserspielbereiche sehr interessant.

Naturnahe Spielflächen

Naturnahe Flächen mit geeigneter, ungiftiger Bepflanzung sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil einer sinnvollen Schulfreiraumgestaltung, optimaler Weise ergänzt mit bespielbaren Naturmaterialien, wie z. B. Baumstämmen. Wenn man derartige Flächen schafft, sollte man aber unbedingt darauf achten, dass eine regelmäßige Wartung und Pflege gewährleistet ist. Oft ist dies in der Praxis nicht gegeben, wodurch die Flächen verwildern bzw. veröden und für Frustration aller Beteiligten sorgen.

baumstamm

Zusammenfassend ist also die Schaffung guter Schulfreiräume eine höchst sinnvolle und lohnende Investition, um unseren Kindern in der Schule, wo sie einen großen Teil Ihrer Lebenszeit verbringen, optimale Bedingungen für ein gutes Heranwachsen zu bieten.

OBRA-Design, Ing. Philipp GmbH & Co.KG, Satteltal 2, A-4872 Neukirchen/Vöckla
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